So rechnet sich Factoring
Die Vorteile von Factoring lassen sich anhand eines Beispiels in Zahlen belegen. Das Handelsunternehmen Mayer GmbH realisiert ein Umsatzvolumen von 1,8 Mio. Euro. Bei einer durchschnittlichen Abnehmerbonität musste das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr einen Forderungsverlust von 7.600 Euro hinnehmen. Die Debitoren zahlen in der Regel erst nach mehr als 40 Tagen. Die Liquidität ist aufgrund der langen Zahlungsziele nicht ausreichend, um die Liefertanten mit Skonto zu bezahlen. Die Finanzierung der Einkäufe über Lieferantenkredite verursacht somit hohe Kosten. Zudem gewährt die Mayer GmbH einem Teil der Bestandskunden Skonti in Höhe von 2 Prozent, um zeitnah die Liquidität sicherzustellen.
Das Unternehmen verkauft seine derzeitigen Forderungen in Höhe von rund 250.000 Euro an uns als Factoringunternehmen. Die Aufwands- und Ertragsrechnung ergibt ein klares Bild. Aufwendungen von 57.220 Euro steht eine Kombination von Einsparungs- und Preisvorteilen von 59.200 Euro gegenüber. Zur Realisierung der Vorteile tritt die Mayer GmbH in Verhandlung mit ihren Lieferanten und Kunden und nutzt ab sofort die Dienstleistung Factoring. Das Unternehmen hat sich damit nicht nur Liquidität, Ausfallschutz und Debitorenmanagement, sondern auch eine Ersparnis von jährlich rund 2.000 Euro gesichert. Und das ohne zusätzliche Sicherheiten!


Factoring wirkt sich darüber hinaus direkt auf die Bilanz aus. Sie erzielen als Factoringkunde eine deutliche Verbesserung der Eigenkapitalquote. Dies wiederum wirkt sich positiv auf das Rating und alle Kreditlinien aus.
Das folgende Beispiel zeigt Ihnen auf, wie Factoring Ihre Bilanzstruktur verbessert.


In der Ausgangssituation beträgt der Forderungsbestand 200, die Bilanzsumme 500 und die EK-Quote 20 Prozent.
Durch den teilweisen Verkauf der Forderungen von 125 reduziert sich die Bilanzsumme auf 375. Die Liquidität wurde genutzt, die Bankschulden um 50 und die Lieferantenverbindlichkeiten um 75 abzubauen. Die EK-Quote steigt auf 26,70 Prozent.

